
Die Stadt Gersthofen ist jedes Jahr bei der Aktion dabei – 2025 und 2026 gab es als kleinen Dank für jeden abgegebenen Ranzen eine Tafel Fairtrade-Schokolade.
Der Aktionszeitraum, in dem die Ranzen im Bürgerservicezentrum abgegeben werden können, wird zum Ende des Schuljahres bekannt gegeben. 2025 wurden insgesamt 127 Schulränzen im Gersthofer Rathaus abgegeben.
Verteilung der Schulranzen über Sozialverbände
Die gespendeten Schulranzen werden vor Ort an bedürftige Familien verteilt bzw. zur Verteilung an soziale Einrichtungen weitergegeben. Hauptpartner dabei ist der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Augsburg e.V. Erziehungsberechtigte mit einem gültigen Berechtigungsschein können die Schulranzen in den Geschäfts- und Außenstellen der Caritas in Augsburg, Gersthofen, Königsbrunn und Meitingen abholen. „Mit der Aktion ‚Ranzen her!‘ können wir gezielt bedürftige Familien aus der Region unterstützen. Die gespendeten Schultaschen nehmen den Eltern hoffentlich einen Teil der Sorgen rund um die Ausstattung zum Schulstart ab. Der erste Schultag soll schließlich für alle – Eltern und Kinder – ein Grund zur Freude sein, so Otto Bachmeier, Geschäftsführer des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Augsburg e.V.”
Auch der Förderverein Wärmestube SKM-Augsburg e.V. erhält einen kleineren Teil der Spenden zur Weitergabe.
Nachhaltigkeit im Fokus
„Ranzen her!“ steht für gelebte Solidarität in der Region. Für jede abgegebene Schultasche spendet die LEW zusätzlich einen Euro an ein gemeinnütziges Projekt vor Ort. Im vergangenen Jahr ging die Unterstützung an das Bayerische Rote Kreuz für das Projekt „Kulturschlüssel“, das Menschen mit Behinderung den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen ermöglicht.
Mehr als 12.500 Ranzen für Kinder in der Region
Die Aktion „Ranzen her!“ geht 2025 in die 17. Runde. Seit dem Start wurden mehr als 12.500 Schulranzen gesammelt und an Kinder aus einkommensschwachen Familien in der Region weitergegeben. Christian Barr, Vorstand der Lechwerke AG freut sich über die gelebte Solidarität: „Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie regionale Verbundenheit und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken können. Es ist uns ein Anliegen, Kinder beim Start in ihre schulische Zukunft zu unterstützen – besonders dort, wo finanzielle Mittel fehlen. Gemeinsam setzen wir uns so für faire Bildungschancen und mehr Nachhaltigkeit ein. Dass sich so viele Menschen in der Region beteiligen, macht dieses Engagement besonders wertvoll.“
