Klimapartnerschaft Kenia – Gersthofen

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Fachkräfteaustausch und Bayerische Repräsentanz in Kenia

Foto: Stadt Gersthofen, Simone Jansen
BU: Termin mit dem kenianischen Energieminister mit dem Botschafter der BRD, Staatssekretär Tobias Gotthardt und Vertretern der bayerischen Wirtschaftsdelegation.

Gemeinsam mit einer Delegation der Stadt Gersthofen und der Stadt Schwabmünchen reiste der Erste Bürgermeister Michael Wörle Ende Oktober nach Kenia. Zuerst führte die Reise in die Region Baringo County und nach Kabarnet, wo der Fortschritt der Wasserprojekte besichtigt wurde. Die solarbetriebene Trinkwasserversorgung und das Geschäftsmodell des Wasserverkaufes sind in Betrieb. Weitere PV-Nutzung an den Schulen ist in Planung.

Fachkräfte-Recruiting

Die Stadt Gersthofen unterstützt im Rahmen der A³ Fachkräftekampagne auch die Steuerung von Fachkräften aus den Bereichen der Pflege und der Stadtwerke. Dazu führte Michael Wörle mit Werkleiter Andreas Remmele von den Stadtwerken Gersthofen erste Gespräche mit Interessierten Kenianer:innen. Auch die Stadt Schwabmünchen ist an der Fachkräftigmigration interessiert und prüft eine Klimapartnerschaft in der Region Nandi.

Die Stadt Gersthofen plant eine Fachkräfte-Zuwanderung aufgrund eines Migrationsabkommens, vor allem im Bereich der Pflege und Stadtwerke und führte dafür Vorstellungsgespräche vor Ort.
 Foto: Simone Jansen

Nairobi

Im Anschluss reiste ein Teil der Delegation drei Tage nach Nairobi. Dort trafen die Teilnehmenden den kenianischen Energieminister Hon. J. Opiyo Wandayi. Themenschwerpunkte lagen vor allem in der Kommunalen Klimapatenschaft Gersthofens, der internationale Zusammenarbeit, erneuerbaren Energien, Wasserstoff, Landwirtschaft, Wassermanagement und Fachkräftemigration.

In vielen Projekten der letzten Jahre in Kenia haben wir eines gelernt: „bottom up“ Projekte, die mit den Menschen auf kommunaler Ebene zusammenarbeiten setzen sich langfristig besser durch und haben wirklich gewinnbringende Effekte.“

Michael Wörle, Erster Bürgermeister Stadt Gersthofen

Die Mitreisenden knüpften in Nairobi gute Kontakte zu Wirtschaft und Politik. Schwerpunkte waren die Themen Umwelttechnologien und Fachkräftemigration.

Foto: StMWi
BU: Treffen mit dem kenianischen Umweltminister, Tobias Gotthardt, Botschafter und Prof. Dr. Michael Sterner.

Ferner trafen die Teilnehmenden den kenianischen Umweltminister und die GIZ. Alle signalisierten eine hohe Bereitschaft, gemeinsam Projekte voranzubringen. Themen für Gersthofen sind hier vor allem die Vorbereitung und Zertifizierung verschiedener Projekte für Carbon Credit, um Klimaziele für die Stadt Gersthofen und für Unternehmen zu erreichen, die Möglichkeit zum Austausch für Vereine und Schulen sowie die Gewinnung von Gachkräften und Auszubildenden auf Grund des demografischen Wandels.

Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz

Ein Höhepunkt der Reise war die offizielle Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz in Nairobi. Dazu war eine Delegation aus Bayern unter Leitung von Staatssekretär Tobias Gotthart (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Sebastian Groth (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kenia), Vertreter bayerischer und kenianischer Unternehmen und Institutionen, u.a vbw, angereist.

Wichtige Themen waren an diesem Abend vor allem die Stärkung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten in Ostafrika sowie die internationale Zusammenarbeit.

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