Biodiversität

In den letzten Jahren ist die Zahl der Pflanzen- und Tierarten in Deutschland dramatisch zurückgegangen. Jede dritte Art ist gefährdet. Hauptgrund ist das Verschwinden ihrer Lebensräume.

Nicht nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten, sondern auch auf den von Menschen stärker genutzten Flächen, sollen wieder attraktive Lebensräume entstehen. Hier rücken städtische Gebiete als alternative Lebensräume in den Fokus, denn auch in der Stadt und in ihrer Umgebung kann Biodiversität gefördert werden.

Biodiversität funktioniert überall: Vielfältige Projekte machen Gersthofen bunt

Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an eine lebendige und lebenswerte Stadt sind vielfältig. Leben, Arbeiten, Freizeit und Familienleben – möglichst allen Anforderungen des alltäglichen Lebens soll das Stadtgebiet in hinreichender Weise gerecht werden. Die biologische Vielfalt hilft aktiv mit und macht diesen Ort zu Ihrem Lebensmittelpunkt. Als Ort der Freizeitgestaltung, der Erholung, als Kraft- und Ruheort, als grüne Oase. Gersthofen bringt all das zusammen.

Regionale Lösungen für globale Aufgaben

Die globalen Anforderungen an unsere Grünflächen werden oft nicht unmittelbar von den Nutzern gestellt. Die Anforderungen werden von außen und auch von Unbeteiligten erhoben. Der Grünraum einer Stadt ist aktiver Teil des Klimafolgenmanagements, ein Baustein der Schwammstadt zur Regenwasserspeicherung, als Kälteinsel in überhitzten Sommern, als Biodiversitätsquelle, als Sauerstoffproduzent für unser gutes Atmen. Parks, Gärten, Friedhöfe und Grüninseln sind Beiträge zum integrativen Gesundheitsmanagements (Temperaturregulierung als Resilienzmechanismus für Herz-Kreislauferkrankungen, als Ort der physischen und psychischen Erholung).

Jeder Quadratmeter ist für die biologische Vielfalt und unser Wohlbefinden wichtig. Wir suchen Platz für neue Baum- und Strauchgruppen, für Blühflächen, Nisthilfen, Kleinstgewässer und Naturerlebnisräume. Die Pflanzkonzepte und Biodiversitätsmaßnahmen der Stadt Gersthofen sorgen für ein neues Bild.

Auf den Grünflächen wird daher teilweise weniger gemäht. Wenn wenig genutzte Flächen seltener gemäht werden, können sich viele Pflanzen, Insekten und Vögel wieder ansiedeln. Außerdem dienen diese Flächen als wichtige Quellen für ökosystemare Dienstleistungen und helfen bei der Bestäubung von Pflanzen und der Entsorgung organischer Abfälle. Feinstaub und CO2 werden gebunden – Sauerstoff im Stadtkern gebildet.

Die Wirkung dieser Maßnahmen ist erwiesen. So konnten verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass bereits im ersten Jahr der Umstellung bedeutend mehr Insekten auf den Flächen zu finden sind und dass auch Rote-Liste-Arten wieder heimisch werden.

Jeder Quadratmeter zählt

Beim Schutz der biologischen Vielfalt und der damit einhergehenden Funktionen zählt jeder Quadratmeter. Es gibt aus diesem Grund keine ungeeigneten Flächen. Vom Wildwuchs in Pflasterfugen bis zum mehrere Hektar großen Grünlandstück – jeder Beitrag ist wichtig und unersetzlich. Die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Flächen sind enorm. Allerdings sind die Ressourcen oft begrenzt und die Anforderungen an die Fläche unterschiedlich. Daher ist eine angepasste Umwandlung notwendig.

Deutschlands grünster Bahnhof

Vom hässlichsten zu Deutschlands grünstem Bahnhof – das ist Gersthofen tatsächlich geglückt. Der neue Bahnhof in Gersthofen ist eine Besonderheit. Es ist der erste biodiverse Bahnhof in Deutschland. In letzter Minute ist dieser Schritt gelungen. Die Planungen waren abgeschlossen und die Umsetzung stand kurz bevor. Dank des beherzten Eingreifens des Bauamtes konnte ein ganz entscheidender Schritt getan werden: Wir tauschten einfach das Saatgut aus. Anstatt der üblichen „Regelsaatgutmischungen“, die bei solchen Projekten standardmäßig ausgebracht werden ersetzten wir diese durch angepasstes und biodiverses Saatgut. Mehrere Mischungen kamen zum Einsatz: Der Erfolg lässt sich mehr als sehen. Die richtige Pflege wird nun auch hier entscheiden, ob das Projekt zu einem langjährigen Augenschmaus wird.

Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an eine lebendige und lebenswerte Stadt sind vielfältig. Leben, Arbeiten, Freizeit und Familienleben – möglichst allen Anforderungen des alltäglichen Lebens soll das Stadtgebiet in hinreichender Weise gerecht werden. Die biologische Vielfalt hilft aktiv mit und macht diesen Ort zu Ihrem Lebensmittelpunkt. Als Ort der Freizeitgestaltung, der Erholung, als Kraft- und Ruheort, als grüne Oase. Gersthofen bringt all das zusammen.

Jeder Quadratmeter ist für die biologische Vielfalt und unser Wohlbefinden wichtig. Wir suchen Platz für neue Baum- und Strauchgruppen, für Blühflächen, Nisthilfen, Kleinstgewässer und Naturerlebnisräume. Die Pflanzkonzepte und Biodiversitätsmaßnahmen der Stadt Gersthofen sorgen für ein neues Bild.

Beim Schutz der biologischen Vielfalt und der damit einhergehenden Funktionen zählt jeder Quadratmeter. Es gibt aus diesem Grund keine ungeeigneten Flächen. Vom Wildwuchs in Pflasterfugen bis zum mehrere Hektar großen Grünlandstück – jeder Beitrag ist wichtig und unersetzlich. Die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Flächen sind enorm. Allerdings sind die Ressourcen oft begrenzt und die Anforderungen an die Fläche unterschiedlich. Daher ist eine angepasste Umwandlung notwendig.

Pflegegrundlagen für Grünflächen

Weniger Mähen lässt der Natur mehr Raum. Bei allen Mähmaßnahmen muss das Schnittgut abgeführt werden, so entstehen sukzessive artenreiche bunte Wiesen.

Auf den Grünflächen wird daher teilweise weniger gemäht. Wenn wenig genutzte Flächen seltener gemäht werden, können sich viele Pflanzen, Insekten und Vögel wieder ansiedeln. Außerdem dienen diese Flächen als wichtige Quellen für ökosystemare Dienstleistungen und helfen bei der Bestäubung von Pflanzen und der Entsorgung organischer Abfälle. Feinstaub und CO2 werden gebunden – Sauerstoff im Stadtkern gebildet.

Die Wirkung dieser Maßnahmen ist erwiesen. So konnten verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass bereits im ersten Jahr der Umstellung bedeutend mehr Insekten auf den Flächen zu finden sind und dass auch Rote-Liste-Arten wieder heimisch werden.

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