Gersthofer Stadthonig
Die Gersthofer Bienen fühlen sich auf dem Friedhof wohl, weil dort das Nahrungsangebot das ganze Jahr über gegeben ist.
Honigbienen spielen mit ihrer Bestäubungsleistung neben Wildbienen und anderen Insekten eine große Rolle für den Erhalt der Artenvielfalt und sichern damit auch unsere Nahrungsgrundlage. Der Friedhof und die Streuobstwiese eignen sich als Standorte sehr gut für die neuen Bienenvölker, da das Nahrungsangebot für die Bienen hier groß ist.”
Julia Ferstl, Klima- und Nachhaltigkeitsmanagerin der Stadt Gersthofen
Dazu tragen unter anderem die Blühflächen auf dem Friedhof bei, die im Rahmen des Gersthofer Biodiversitätskonzeptes bereits angelegt wurden und in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband weiter ausgeweitet werden.
Die Stadt arbeitet hier mit zwei lokalen Imkern zusammen, die den Bio-Honig gegen eine Miete zur Verfügung stellen. Sie kümmern sich ganzjährig um die Völker. Im Sommer gibt es dann immer “Gersthofer Gold”, den Stadthonig. Nach einer guten Saison kalkulieren Expert:innen mit etwa 40 Kilogramm Honig pro Volk. Die genaue Menge variiert, je nach Wetter, Beute und Stärke der Bienenvölker. Je fleißiger die Stadtbienen sind, desto mehr Honig gibt es. Wer den Bio-Honig käuflich erwerben möchte, hat die Möglichkeit auf dem Basar der Vereine jedes Jahr im November. Dort wird er gegen Spende abgegeben.

Klimamanagerin Julia Ferstl (links im Bild) freut sich gemeinsam mit Bienen-Expertin Monika Jäger über die beiden Bienen-Volker auf dem Gersthofer Friedhof.
