Fairtrade Stadt Gersthofen

Überblick

Seit 2023 erfüllt Gersthofen alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne. Die Auszeichnung wurde damals beim Nachhaltigkeitsfest durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus. 2025 wurde die Stadt Gersthofen rezertifiziert.

Was bedeutet Fairtrade?

Foto: Stadt Gersthofen, wvw
Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2023 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bei der Herstellung von Produkten, die im globalen Süden gefertigt werden, sind die Einhaltung von Menschenrechten, grundlegende Arbeitsstandards oder die Auszahlung eines existenzsichernden Einkommens häufig nicht gewährleistet.

Fair gehandelte Produkte garantieren die Einhaltung von Sozialstandards entlang der gesamten globalen Lieferkette, um Ausbeutung, Kinder- oder Zwangsarbeit zu verhindern sowie faire Löhne auszuzahlen.


Was sind Fairtrade-Towns?

Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.“ (Kampagnen Fairtrade-Towns). Gersthofen gehört zu den mehr als 820 Fairtrade‑Towns in Deutschland und ist Teil eines globalen Netzwerks von über 2.000 Fairtrade‑Städten in 36 Ländern – darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. „Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

Dazu zählen:

  • ein Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels. Außerdem wird bei allen Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse sowie im Bürgermeisterbüro fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel ausgeschenkt.
  • die Bildung einer Steuerungsgruppe,  die auf dem Weg zur Fairtrade-Town und darüber hinaus die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.
  • Angebot fairer Produkte vor Ort: In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei verschiedene Produkte aus fairem Handel angeboten. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl.
  • Einbindung der Zivilgesellschaft: Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen-/Glaubensgemeinden setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Kommune. Die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort.

Fairtrade-Aktionen in Gersthofen

  • Zwei Fairtrade-Schulen mit zahlreichen Aktionen
  • Eine-Welt-Verkauf der Pfarreiengemeinschaft mit Produkten aus dem globalen Süden
  • Jährlich Stand beim Nachhaltigkeitsfest der Stadt Gersthofen
  • Osterhasenaktion 2024
  • Fairer Kaffee für alle Rathausmitarbeitenden
  • Fairer Kaffeeausschank des TSV
Beim Nachhaltigkeitsfest 2024 und 2025 (hier im Bild) präsentierte die Stadt ihre Fairtrade Aktivitäten an einem extra Stand.
Foto: Stadt Gersthofen, Kai Schwarz

Die Fairtrade‑Towns‑Kampagne unterstützt die Stadt Gersthofen bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG), die 2015 verabschiedet wurden. Nach dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet Gersthofen so einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft.

Gersthofen gehört zu den mehr als 820 Fairtrade‑Towns in Deutschland und ist Teil eines globalen Netzwerks von über 2.000 Fairtrade‑Städten in 36 Ländern – darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.


Kontakt

Tel: 0821 2491 – 365
E-Mail:  knm@gersthofen.de

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