
Im Hallenbad Gersthofen überzeugte sich die Delegation von der neusten Technik hinter den Kulissen und unterhielt sich mit Caia, dem KI-Avatar, auf Suaheli. Im Bild (v. l. n. r.): Margaret Aomo, ehrenamtliche Koordinatorin für Kisumu County/Kenia und Gersthofen, und die beiden Wasserbauingenieure Beatrice Otieno und Benard Asuna.
Die Stadt Gersthofen setzt ein starkes Zeichen für internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Hilfe: Im Rahmen eines Projekts zur Sicherstellung der Frischwasserversorgung für ein Krankenhaus in Kisumu (Kenia) besuchten Ende Januar zwei Wasserbau-Ingenieure die Region.
Das Ziel des intensiven Fachprogramms war der Wissenstransfer in den Bereichen Wasseraufbereitung, Infrastruktur und erneuerbare Energien. In Zusammenarbeit mit Steinbacher Consult sowie lokalen Partnern besichtigten die Experten unter anderem moderne Brunnen- und Hochbehälteranlagen, Klärwerke und Innovationsparks für Photovoltaik. Auch der fachliche Austausch mit der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen standen im Fokus, um praxisnahe Lösungen für das Projekt in Kenia zu entwickeln. Im Hallenbad Gersthofen überzeugte sich die Delegation von der neusten Technik hinter den Kulissen und unterhielt sich mit Caia, dem KI-Avatar, auf Suaheli.
Fachlicher Austausch und kulturelle Stationen
Besonderes Augenmerk lag auf der technischen Umsetzung der Trinkwasserversorgung im klinischen Kontext. Das Projekt wird vollständig durch die SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) finanziert, sodass für die Stadt Gersthofen keine Kosten entstehen.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, unser technisches Know-how dort einzubringen, wo es lebensnotwendig ist. Sauberes Wasser ist die Basis für Gesundheit – besonders in einem Krankenhaus. Durch den direkten Austausch mit den Kollegen aus Kisumu leisten wir nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe und stärken gleichzeitig die globale Verantwortung unserer Stadt.“
Michael Wörle, Erster Bürgermeister

Foto: Stadt Gersthofen, Wera v. Witzleben
Im Rathaus Gersthofen wurden die Ingenieure herzlich begrüßt. Im Bild (v. l. n. r.) Werkleiter Andreas Remmele, Wasserbauingenieurin Beatrice Otieno, Conny Kley, Koordinatorin Internationale Beziehungen, Wasserbauingenieur Benard Asuna, Uwe Wagner, Leiter Internationales und der Erste Bürgermeister Michael Wörle.
Zusammenfassung der Highlights
Projekt: Frischwasserversorgung für ein Krankenhaus in Kisumu.
Experten-Besuch: Fokus auf Wasserbau, E-Mobilität und Handwerkstechnik.
Netzwerk: Kooperation mit regionalen Betrieben und Bildungseinrichtungen.
Finanzierung: Vollständig durch Fördermittel der SKEW gedeckt.