41. Kunstpreis der Stadt Gersthofen #digitaleKunst 2025 – Preisverleihung

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Die Stadt Gersthofen hat am Dienstag, den 18. November 2025, im City-Center Gersthofen feierlich den 41. Kunstpreis #digitaleKunst verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Vernissage in der eigens eingerichteten Pop-up-Galerie statt und würdigte erneut herausragende künstlerische Positionen im Bereich der digitalen Kunst.

Starker Partner

Die durch die VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG gestifteten Auszeichnungen sind mit insgesamt 3.500 Euro dotiert. Drei Künstlerinnen und Künstler wurden in diesem Jahr für ihre innovativen, digitalen Arbeiten ausgezeichnet.

Die Preisträger:innen des Kunstpreises der Stadt Gersthofen #digitaleKunst 2025

  1. Preis: Amelie Kallup – „Forget FoMo“
  2. Preis: Dorian Spiegelhauer – „Captain BlipBlop“
  3. Preis: Jannike Bode – „Anna“
Michael Wörle (Erster Bürgermeister), Ute Legner (Jury-Vorsitzende), Dorian Spiegelhauer (2. Preis), Amelie Kallup (1. Preis), Jannike Bode (3. Preis), Lukas Baueregger (Jury-Mitglied), Uwe Wagner (Kulturamtsleiter), Joachim Ziegler (VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG)
Foto: Bruno Tenschert

Auszüge aus den Jury-Statements 

Platz 1:
Jurystatement zu Amelie Kallup – „Forget FoMo“ (Auszug)

Mit ihrem KI-generierten Kurzfilm „Forget FoMO“ gelingt Amelie Kallup ein ebenso poetisches wie gesellschaftlich relevantes Werk, das die Jury in besonderer Weise überzeugt hat. Die junge Künstlerin greift mit großer Sensibilität ein Phänomen auf, das unsere digital geprägte Gegenwart durchzieht: die „Fear of Missing Out“ – die Angst, etwas zu verpassen. In einer Zeit, in der soziale Medien unser Selbstbild und unsere Wahrnehmung von Realität zunehmend beeinflussen, setzt Kallup ein bewusst entschleunigendes, fast kontemplatives Gegengewicht.

Platz 2:
Jurystatement zu Dorian Spiegelhauer – „Captain BlipBlop“ (Auszug)

In einer Zeit, die von Unsicherheit, Krisen und gesellschaftlicher Anspannung geprägt ist, setzt Dorian Spiegelhauer mit seinem Kurzfilm „Captain BlipBlop – an audio visual encounter“ ein bewusst heiteres, verspieltes und zugleich technisch ambitioniertes Zeichen. Spiegelhauer gelingt es, mit einem liebevoll gestalteten Set, das in monatelanger Eigenarbeit in der heimischen Garage entstand, eine filmische Welt zu erschaffen, die an analoge Science-Fiction-Traditionen erinnert. Die Kombination aus Stop-Motion, Live-Action und einem eigens komponierten Retro-Soundtrack verleiht dem Film eine ganz eigene Ästhetik.

Platz 3:
Jurystatement zu Jannike Bode – „Anna“ (Auszug)

Mit ihrem animierten Kurzfilm „Anna“ hat Jannike Bode ein eindrucksvolles und tief bewegendes Werk geschaffen, das sich einem historischen Thema widmet, dessen Nachwirkungen bis in die Gegenwart reichen: dem systematischen Zwangsdoping in der DDR. Sie wirft damit ein Schlaglicht auf ein weitgehend in Vergessenheit geratenes Kapitel deutscher Geschichte, das durch Bodes künstlerische Auseinandersetzung neue Sichtbarkeit erhält.


Online-Galerie

Platz 1: Amelie Kallup – „Forget FoMo“

Platz 2: Dorian Spiegelhauer – „Captain BlipBlop“

Platz 3: Jannike Bode – „Anna“


Kunstpreis Bildende Kunst der Stadt Gersthofen 2026

Der Kunstpreis Bildende Kunst der Stadt Gersthofen 2026 folgt im kommenden Jahr für herausragende Leistungen im Bereich Bildende Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Installation). Zur Teilnahme berechtigt sind Kunstschaffende aus Gersthofen, den benachbarten Landkreisen sowie Künstlerinnen und Künstler, die einen besonderen Bezug zu Gersthofen haben oder in Gersthofen bereits ausgestellt haben.


Red.: Kai Schwarz

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