Neue Pflanzen an acht Standorten
Das Tiefbauamt der Stadt Gersthofen hat in den vergangenen Wochen 36 Bäume sowie verschiedene Sträucher an insgesamt acht Standorten in Gersthofen und den Ortsteilen gepflanzt. 21 Stück davon wurden neu gepflanzt – der Rest waren Nachpflanzungen. Mit dieser Maßnahme setzt die Stadt ihr Engagement für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und eine lebenswerte Umgebung konsequent fort. Die neu gepflanzten Bäume umfassen unterschiedliche Baumarten und wurden gezielt ausgewählt, um die biologische Vielfalt zu fördern und sich optimal an die jeweiligen Standortbedingungen anzupassen. Unter anderem wurden in der Rettenberger Straße zwei Bergahornbäume, in der Gailenbacher Straße sieben Amberbäume (Slender Silhouette) sowie in der Lindenbergstraße fünf Mongolische Linden und vier Holländische Linden gepflanzt. Ergänzend dazu wurden an der Stadthalle Sträucher gesetzt, die Lebensräume für Insekten und Kleintiere schaffen und das Stadtbild zusätzlich aufwerten.
Vegetationsruhe genutzt
Die Baumpflanzungen fanden im klassischen Pflanzzeitraum im Herbst/Winter statt. Dieser Zeitraum – ebenso wie das zeitige Frühjahr – gilt als besonders geeignet für Neupflanzungen, da sich die Bäume in der Vegetationsruhe befinden. In dieser Phase können sie ihre Energie auf die Ausbildung eines stabilen Wurzelwerks konzentrieren, ohne zusätzlich Blätter oder Früchte versorgen zu müssen. So wachsen die Bäume besser an und sind widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und Hitze in den Sommermonaten.
Stadtklima
Bäume spielen eine zentrale Rolle für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung die Umgebungstemperatur, binden CO₂ und filtern Schadstoffe aus der Luft. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzeperioden leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten.
„Jeder neu gepflanzte Baum ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Mit diesen 36 Bäumen und Sträuchern verbessern wir nachhaltig unser Stadtklima, stärken die Artenvielfalt und sorgen dafür, dass Gersthofen und die Ortsteile auch für kommende Generationen lebenswert bleiben“, sagt Michael Wörle, Erster Bürgermeister.




Alle Fotos: Stadt Gersthofen (Tiefbau)