Ein Klassentreffen mit Aussicht
Jahrgang 1945 erklimmt den Gersthofer Hausberg „Monte Scherbelino“ mit dem ehemaligen Bürgermeister Siegfried Deffner.
Ein außergewöhnliches Klassentreffen führte die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1945 um Siegfried Deffner in luftige Höhen: Gemeinsam erklommen sie den ehemaligen Müllberg, der heute den Spitznamen „Monte Scherbelino“ trägt. Das besondere Ziel sorgte nicht nur für schöne Erinnerungen, sondern auch für neue Einblicke.
Zu Fuß zum Gipfelkreuz
Ein Teil der Gruppe nahm die Herausforderung an und wanderte zu Fuß bis zum Gipfelkreuz, während andere Teilnehmer dank einer besonderen Genehmigung mit dem Auto hinauffahren durften – ein Angebot, das es sonst nicht gibt, da der Berg üblicherweise nur zu Fuß bestiegen werden darf.
Sektempfang
Oben angekommen, erwartete die ehemaligen Schülerinnen und Schüler aus Gersthofen ein festlicher Sektempfang und kleine Knabbereien. In entspannter Atmosphäre nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich in das Gästebuch der Stadt einzutragen – ein symbolischer Moment, der Erinnerungen an vergangene Zeiten und die Verbundenheit zur Heimat wachrief.
Michael Wörle, Erster Bürgermeister, begrüßte die Anwesenden herzlich und würdigte die besondere Bedeutung des Treffens: „Es ist schön zu sehen, wie stark die Wurzeln unserer Gemeinschaft geblieben sind. Der Jahrgang 1945 hat in dieser Stadt viel erlebt – und dass Sie heute hier gemeinsam auf unserem Berg stehen, ist ein Zeichen lebendiger Geschichte.“
Gemeinsames Mittagessen
Bevor es zum gemeinsamen Mittagessen in das nahegelegene Gasthaus Strasser ging, erläuterte Dominik Molitor, Leiter der Deponie Augsburg Nord, die interessante Vergangenheit des Berges. Einst als Müllberg bekannt, hat sich das Gelände über die Jahrzehnte zu einem beliebten Naherholungsziel mit beeindruckender Aussicht gewandelt.
Bei gutem Wetter, angeregten Gesprächen und zahlreichen Erinnerungen klang der Tag dann in geselliger Runde aus. Ein Klassentreffen, das allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben wird.


